World Of Written Words.

It´s over now!….Part 9

Chrissy saß im Flieger und weinte sich die Augen aus dem Kopf.
In London angekommen, fuhr sie zu Jeannie und erzählte ihr alles.
Diese versprach ihr zu helfen, wo sie konnte.
Am nächsten Morgen ging sie in die Kanzlei und fragte ihren alten Boss, nach der Stelle.
Sie bekam sie und sie versuchte ein neues Leben zu beginnen. Aber jeden Abend weinte sie sich in den Schlaf. Thomas zuvergessen war nicht leicht, denn er war in ihrem Herzen und sie konnte ihn einfach nicht daraus verbannen.

Zwei Monate später.

Die Scheidung war durch und es wurde öffentlich dass die Ehe zwischen Chrissy und Thomas gescheitert war.
Was aber niemand erfuhr, als Chrissy fort ging, trug sie sein Kind unter dem Herzen.
Ihr Bauch wuchs von Tag zu Tag. Und sie konnte die ersten Bewegungen ihres Babys spüren.
Sie weinte noch sehr oft. Und immer noch fragte sie sich, warum er sie mit seiner Ex-Frau betrogen hatte. Dass, das eine Lüge war, konnte sie ja nicht ahnen.
Jane hatte ihr damals gesagt, niemand wusste genau, ob es nur ein Gerücht war oder die Wahrheit.

Es war ein Gerücht.

Seine Ex-Frau selbst hatte es in die Welt gesetzt, um die Ehe der beiden zu zerstören.
Sie war eifersüchtig und gönnte Thomas nichts Gutes.
Aber dieses Gerücht kam ihm gelegen.
Er trug drei Monate eine schwere Last auf den Schultern. Seine Rückenprobleme waren sehr stark und er war beim Arzt. Dieser sagte ihm, dass eine Operation nötig war und es war ein schwerer Eingriff. Niemand konnte voraussagen, ob er im Rollstuhl landen, oder sogar beim Eingriff sterben würde.
Diesen Kummer wollte er seiner Chrissy ersparen. Sie wünschte sich Kinder, diese konnte er ihr dann nicht mehr schenken. Er würde zum Pflegefall werden und das wollte er ihr nicht antun. Sie hatte einen Mann verdient, der Kinder zeugen konnte, sie auf Händen tragen konnte, und nicht einen Mann, der ihr nur Kummer bereitete.
Sunny hatte noch mehrmals versucht ihn umzustimmen. Er sollte mit Chrissy reden, aber Thomas blieb stur, was das betraf.
Nur aus tiefster Seele hoffte er, dass es ihr gut ging, dass sie lachte und glücklich war.

Thomas seine Operation war gut gelaufen, aber er saß im Rollstuhl. Die Ärzte sagten, es sei ein psychisches Problem. Er war körperlich wieder gesund.
Die Monate zogen ins Land und er hatte sich sehr verändert. Es brach Sunny das Herz. Seit die Scheidung durch war, hatte Thomas nicht einen Tag mehr gelacht. Er war immer nur traurig und er wollte partout nicht mehr laufen.

Chrissy hingegen hatte eine wunderschöne, kleine Tochter geboren. Ihr Name war Samira und sie war ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten.
Sie war der Sonnenschein im Leben von Chrissy, aber immer wenn sie in die Augen der Kleinen blickte, sah sie ihn. Die Liebe zu ihm war immer noch nicht erloschen.
Samira konnte schon plappern und auch laufen.
Die Zeit verging so schnell. Chrissy war Mama mit Leib und Seele und die Kleine schaffte es, sie immer wieder zu verzaubern und das brachte sie zum lächeln.
Johnnie und Jeannie konnten aber die Traurigkeit in ihren Augen erkennen. Ihre Freundin war nicht mehr die, die sie einst war.

Eines Abends saßen Jeannie und Johnnie gemeinsam auf dem Sofa und erinnerten sich an Thomas und Chrissy`s Hochzeitstag.
Wie glücklich die beiden doch waren und Johnnie konnte immer noch nicht begreifen, warum er ihr das angetan hatte.
Fakt aber war, dass es so auf keinen Fall weiterging. Es musste was geschehen.
Auch wenn die beiden getrennt waren, hatte er doch das Recht zu wissen, dass er eine kleine süße Tochter hatte und auch sollten die beiden endlich mal miteinander reden, damit Chrissy ihre wohlverdiente innerliche Ruhe wieder bekam.
Sie war noch so jung und die Traurigkeit hatte sie in Besitz genommen. Ihre Freunde wollten dass sie endlich wieder lachte und glücklich war. Wenn sie schon nicht mehr mit ihm zusammen war, vielleicht fand sie doch noch einmal die Liebe, nach der sie sich sehnte.
Jeannie stand auf und rief:
„Es reicht! Ich rufe ihn jetzt einfach mal an. Mal sehen, was er zu sagen hat. Schließlich hat er den Mist gebaut, nicht sie. Es ist an der Zeit, dass Chrissy die Schuldgefühle genommen werden. Immer und immer wieder sucht sie den Fehler bei sich. Das geht nicht.“
Während sie schimpfte wie ein Rohrspatz wählte sie schon die Nummer von Thomas.
Johnnie sah sie skeptisch an, wusste aber nicht so recht, ob das eine gute Idee war. Jedoch wusste er, wenn Jeannie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, kam er nicht dagegen an. Also hielt er den Mund.
Es klingelte eine Weile und endlich wurde abgenommen. Aber es war nicht Thomas Stimme, die sie vernahm.
„Hallo, wer ist da?“
„Sunny!“
„Oh eigentlich wollte ich mit Thomas sprechen!“
„Und mit wem habe ich die Ehre?“
„Tschuldigung. Ich bin die Freundin von Chrissy und ich habe große Lust Thomas die Ohren lang zuziehen.“
„Gut dann sind wir ja schon zwei. Wie geht’s Chrissy?“
„Nicht so gut und Thomas?“
„Auch nicht gut. Er ist in der Hölle gefangen und findet den Weg nicht mehr zurück!“
„Warum? Hat er wieder seine Ex an der Backe?“
„Nein. Er hatte nie etwas mit ihr! Das war nur ein Gerücht.“
„Wie bitte?“
„Ja, du hast richtig gehört!“
Sunny erzählte Jeannie die ganze Wahrheit und Jeannie musste schlucken.
Nachdem er geendet hatte und auflegte, sah Jeannie ihren Freund mit Tränen in den Augen an.
„Komm. Wir müssen sofort die Sachen packen und dann holen wir Chrissy und Samira!“
„Jeannie, was hast du vor, was ist denn los?“
„Komm, beweg deinen Hintern. Ich erzähle dir alles später.“


Fortsetzung folgt!


© Maya

Maya am 5.3.11 11:42

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