World Of Written Words.

It´s over now!….Part 8

Nervös ruschelte sie im Sitz umher, wusste nicht was sie erwartete. Thomas nahm ihre Hand und drückte sie leicht, sah sie lächelnd an.
„Keine Sorge. Es ist alles in Ordnung.“
„Oh Gott, Thomas, du bist doch schon verheiratet. Wir hätten gar nicht heiraten dürfen.“ Es fiel ihr doch wirklich sehr spät ein und Thomas konnte sich ein freches Grinsen nicht verkneifen und erwiderte gelassen:
„Doch, mein Engel. Während du in London warst und ich zuhause, habe ich die Scheidung eingereicht und die ist durch. Wir durften heiraten, weil ich ein freier Mann war.“
„Aber warum hast du mir nichts davon erzählt?“
„Ich wollte dich überraschen.“
„Ja, das ist dir gelungen.“
Der Flug verging sehr schnell, weil die beiden soviel zu bereden hatten und in den Staaten angekommen, fuhren sie sofort zu ihm nach Hause. Chrissy sah sich das Haus an und war glücklich nun für immer bei ihm bleiben zu dürfen.
Während Chrissy sich umsah, rief Thomas seinen Manager an, damit dieser eine Pressekonferenz anberaumte. Nachdem das erledigt war, machten Chrissy und er sich einen wunderschönen Tag.

Am nächsten Tag war dann die Pressekonferenz. Thomas nahm Chrissy mit und stellte sie dann vor.
Sie kam sich ein wenig fehl am Platz vor, aber ihm zu liebe, versuchte sie durch zuhalten.
Sie mochte nicht im Rampenlicht stehen. Thomas hielt die ganze Zeit ihre Hand und als alles überstanden war, fuhren sie wieder heim.
Auch dieser Tag verging sehr schnell und am nächsten Morgen waren die Zeitungen voll von der Neuigkeit, dass der Ölmagnat wieder geheiratet hatte.
Einige freuten sich mit ihm, andere machten Thomas schlecht, was Chrissy sehr weh tat.
Es war ihre Schuld, aber er nahm sie in den Arm und erklärte ihr, dass es normal war.
Damit konnte er umgehen. Seit er er denken konnte, war es so und es interessierte ihn herzlich wenig, was die Öffentlichkeit sagte.
Es war sein Leben und nichts und niemand hatte das Recht sich einzumischen. Doch Chrissy musste sich noch daran gewöhnen.

Die Wochen und Monate vergingen und sie waren schon fast fünf Jahre verheiratet. Sie waren glücklich wie am ersten Tag und es gab kein Streit. Wenn Thomas nach der Arbeit heim kam, dann hatten sie sich sehr viel zu erzählen.
Chrissy arbeitete mit in seiner Firma und so waren beide rund um glücklich.

Aber eines Tages wendete sich plötzlich das Blatt!

Er veränderte sich und Chrissy wusste nicht was geschehen war. Wenn sie mit ihm reden wollte, wiegelte er ab.
Es war alles in Ordnung. Sie sollte sich keine Sorgen machen oder er verschwand ohne Worte in sein Büro.
Manchmal sogar aus dem Haus, um ja nicht mit ihr Reden zu müssen. Chrissy war am Ende. Sie liebte ihn so sehr, aber seine Liebe für sie, schien gestorben zu sein.

Auf dem Geburtstag nun erfuhr sie die Wahrheit.
Die beiden Frauen standen sich gegenüber und Jane wusste nicht so recht was sie sagen sollte und Chrissy legte ihre Hand auf ihre und sagte:
„Sage es einfach. Ich denke ich habe die Wahrheit verdient.“
„Okay. Ich weiß du wirst mich dafür hassen. Aber Thomas hat wieder was mit seiner Ex-Frau. Alle wissen davon.“
Chrissy`s Herz schien auszusetzen und sie stand auf und blickte zu Thomas, der ihr schon entgegen kam.
Er bekam eine Ohrfeige und sie ging ins Schlafzimmer und packte ihre Sachen. Als sie das Haus verließ, war ihre Ehe für immer beendet.

Weinend lag sie immer noch auf dem Bett und konnte es nicht fassen. Thomas hatte sie betrogen.

Warum hatte er das getan?
Warum?

Sie fand keine Antwort. Nach einigen Überlegungen beschloss sie zurück nach London zu gehen. Vielleicht konnte sie ja in ihrer alten Kanzlei wieder anfangen.
Schnell hatte sie ihre Sachen genommen und ging an die Rezeption, checkte aus und fuhr dann zum Flughafen.
Sie hatte Glück, der nächste Flieger ging in zwei Stunden und sie buchte diesen.
Das Einzige was sie noch wollte, weg aus diesem Land und weg von ihrem Mann.
Dieser saß immer noch weinend auf der Treppe seines Hauses. Sunny, der eigentlich nach Hause fahren wollte, war aber geblieben und setzte sich neben ihn.
„Alter Junge. Hättest du ihr nur die Wahrheit gesagt.“
Unter Tränen erwiderte Thomas:
„Ich konnte es nicht.“
„Es wäre aber besser gewesen. Sie wäre nicht gegangen. Da bin ich mir ziemlich sicher.“
„Ich weiß, aber sie hat ein besseres Leben verdient. Sie hat einen besseren, als mich verdient.“
„Thomas, du redest Blödsinn. Sie liebt dich doch.“
„Vergiss es, Sunny. Es ist vorbei. Sie hat es entschieden und es ist das Beste so. Glaube mir.“
Thomas stand auf und ging zurück ins Haus. Ihm war so kalt und seine Tränen konnte er nicht vor seinem Freund verbergen. Dieser kam mit und kochte ihnen einen starken Kaffee.
„Thomas, willst du nicht um sie kämpfen?“
„Nein. Sie soll jemand besseren als mich finden. Ich kann ihr das nicht mehr geben, was sie sich wünscht.“
„So, so, du entscheidest also über ihren Kopf. Ich finde sie hat die Wahrheit verdient.“
„Sunny stopp. Ich will nicht mehr darüber reden.“

Damit war das Thema für Thomas beendet und sein Freund wusste, dass es keinen Sinn hatte weiter zu diskutieren. Thomas hatte diese Entscheidung getroffen, auch wenn sie falsch war!


Fortsetzung folgt!


© Maya

Maya am 4.3.11 16:07

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